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Oswald knapp an Bronze vorbei
17.07.2017
Vor großer Kulisse gab es im neu umgebauten Erfurter Steigerwaldstadion hochklassige Deutsche Leichtathletikmeisterschaften, zu deren Qualität auch die TSG-Athleten mit drei Finalplatzierungen beitrugen. Pech hatten Florian Oswald und Michael Bryan, die als Vierte Medaillen knapp verpassten.
Oswald sicherte sich seine bisher beste DM-Platzierung im Weitsprung.

Oswald sicherte sich seine bisher beste DM-Platzierung im Weitsprung.

Als Medaillenanwärter ging Michael Bryan über die 100m ins Rennen, konnte aber wegen muskulärer Probleme im Vorlauf nur 10,60s bei Gegenwind anbieten. Intensive Behandlung linderte dann die Schmerzen, so dass Bryan als Zwischenlaufzweiter mit 10.45s sicher ins Finale einzog. Dort hatte der deutsche Hallenmeister einen guten Start, wurde aber nach 80m noch abgefangen und auf Platz vier verwiesen. „Mein Beuger machte wieder dicht, sodass ich am Ende leider nicht gegenhalten konnte,“ trauerte der Deutsch-Amerikaner seinen Möglichkeiten nach.

Freund und Leid lagen auch bei Florian Oswald nah beieinander. Der erfahrene Weitspringer fand bei wechselndem Wind schwer in den Wettkampf hinein und belegte zunächst Rang acht, ehe er sich im fünften Durchgang auf 7,64m katapultierte, was Bronze bedeutete. Im Finaldurchgang brachten ihm 7,52m keine Verbesserung, Zehnkämpfer Luca Wieland steigerte sich allerdings auf 7,71m und sicherte sich Bronze. „Auch wenn ich auf Medaillenkurs lag, war dies meine bisher beste DM-Platzierung. Ich habe mir zu Beginn den Rücken gestaucht und habe mich dennoch gut präsentiert,“ bilanzierte der IT-Fachmann zufrieden. Dreispringer Thomas Schmidt kam im zweiten Durchgang mit 15.35m auf eine neue Saisonbestleistung und sprang danach mit mehr Risiko zwar weit aber immer knapp ungültig. „ Es wären heute noch 40cm mehr drin gewesen, ich war aber bisher nur in der Halle top und freue mich über meine erste Freiluftplatzierung (8.).“

Die traditionell ausgetragenen Jugendstaffeln sahen auch ein starkes Weinheimer 3x800-Trio. Linda Geißler, Eva Sauer und Judith Kadel hielten als noch U18-Staffel mit der U20-Konkurrenz gut mit und kamen nach 7:06,08min ins Ziel, was Platz vier der Deutschen U18-Bestenliste bedeutet.


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